Inseln der Freiheit? Zum Gebrauchswert von Jugendsubkultur

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Mit dem Massenkonsum der Nachkriegsgesellschaft nahm auch die Freizeitindustrie so richtig Fahrt auf. Parallel dazu, steigerte sich ebenso der Unmut , der seine Bahn im Begriff der Konsumkritik, seinen Drive in der stark durch die Jugend geprägten Protestkultur und seinen Ort in den Nischen, der Subkultur, fand. Und so wurden die Aufbrüche der späten 60er begleitet vom Ruf junger Leute nach eigenen Orten, an denen man nicht von Pfaffen und anderen Ordnungshüter:innen umherge-scheucht und sich mit Katalogangeboten die rare Freizeit vertun würde. Selbstbestimmt und Selbstverwaltet sollten die Räume sein, die wir nun seit Jahrzehnten als AJZ´s kennen, als selbstverwaltete Jugendkulturzentren.

Freizeit sollte nicht das schnöde Komplement zur stupiden Arbeit sein und so stellte man dem stumpfen Amüsement der Massenkultur die Subkultur entgegen, die abseits von Markt und Reglement, Freiheit und Selbstbestimmung versprach. Mehr noch, waren die Nischen die Ausdrucksorte für die Ideen der Protestkultur, die neben großen Spaß für sich, auch der herrschenden Ordnung mit einigem Ernst ans Leder wollte. Grund genug einmal dem Gestus der Jugend und Protestkultur damals nachzuspüren und zu fragen, wie verträglich die farbenfrohen Orte heute sind und wo denn der Spaß aufhört?

Die Teilnahme an den Workshops läuft über Voranmeldungen an foreveryoung[at]conne-island.de“

Alle Veranstaltungen finden im Conne Island
[Leipzig, Koburger Str. 3] statt.

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